6.06.2016: Der erste Montag im Urlaub, d.h. erst einmal für die nächsten drei Wochen das wichtigste Einkaufen. Nur wo geht man in Österreich am besten einkaufen? Diese Frage haben wir den Hausleuten hier gestellt und zur Antwort bekommen „Hofer“ (Aldi) oder „Lidl“. Ein wenig schmunzeln musste ich da dann auch, ist ja wie bei uns in Deutschland.
Also sind wir auf zum nächsten Hofer und danach zum DM (ja auch in Österreich gibt es den :-))
Nachdem alles eingekauft und wir wieder in der Fereinwohnung waren, wurde ausgeladen und verstaut. Danach haben wir uns für einen kleinen Ausflug gerüstet.
Heute wollen wir den Kaltenbacher Wasserfall anschauen. Also fuhren wir mit dem Auto erst einmal von Stumm nach Kaltenbach. Einen Parkplatz zu finden war zu Beginn nicht so einfach, da das Parkhaus in dem man laut großer Werbung gratis parken kann geschlossen war. Aber Jörg sein Dank haben wir ja recht zügig einen großen freien Parkplatz entdeckt.
Da der Wetterwechsel sehr schnell von statten geht, haben wir uns nach dreihundert Metern auch schon unterstellen dürfen, da ein Gewitter mit schönen großen Regentropfen vorüber zog. Aber alles nicht so schlimm eine Viertelstunde später ging es weiter Richtung Wasserfall.

Der Wasserfall war entgegen der Beschreibung im Wanderführer sehr schnell erreicht. Also haben wir uns auf einen weiteren Pfad begeben. Den Weg zur Wildfütterung. Ein Weg entlang an Blaubeerbüschen. Wohin man geschaut hat, nur Blaubeeren. Wenn die alle reif gewesen wären hätte es für Mia kein halten gegeben, die Maus liebt Blaubeeren 🙂

(Fynn mein Hobbyphotograph :-))
Auf unserem Weg kamen wir dann oberhalb von Kaltenbach wieder raus und liefen an wirklich schönen Grundstücken vorbei. So entdeckten wir auch einen liebvoll angelegten Teich mit Schildkröten und Goldfischen.

Um 17 Uhr waren wir dann wieder zurück in der Ferienwohnung und haben zusammen gekocht und Kuchen gebacken. Es gab Spagetti Bolognese und einen Erdbeer-Blaubeerkuchen. (Ja Jörg isst jetzt auch Erdbeerkuchen)
Nach dem Essen meinte es Jörg gut mit mir und nahm die Kinder mit auf einen kleinen Spaziergang, so dass ich mal in Ruhe die Füße hoch legen konnte. Tja nach einer halben Stunde fing es richtig heftig an zu regnen und zu Gewittern. Naß bis auf die Haut kamen die drei dann wenig später wieder nach Hause. Gott sei Dank waren sie noch nicht all zu weit gekommen gewesen.
Was wir auf jedenfall aus den beiden abendlichen regenreichen Spaziergängen gelernt haben:
1.) nicht ohne Regenjacke aus dem Hause gehen
2.) der Autoschlüssel bleibt bei der Person die in der Wohnung bleibt.
Ach und eine Sache zum Festhalten. Mia ist heute das erste Mal frei gestanden und zwar ziemlich lange:-) Mal schauen ob Sie diesen Urlaub noch anfängt zu laufen.